Das Interview

Ich packe meinen Koffer und nehme mit ...

... Christian Becker, Sales Manager bei der Hennecke GmbH, geht für drei Jahre nach Singapur, um das Maschinen- und Anlagengeschäft im Bereich Blockschaum und Dosiermaschinen in der Region voranzutreiben und weiterzuentwickeln.

Dabei geht es vor allem darum, die lokale Vertriebsorganisation zu erweitern, große und kleine Projekte zu betreuen, das Netzwerk an Kontakten weiter auszubauen und damit letztendlich näher am Kunden zu sein.

Das Interview - Ich packe meinen Koffer und nehme mit ...

Sankt Augustin am 26.03.2018:
Christian Becker ist Sales Manager bei der Hennecke GmbH und packt seine Koffer für ein "Auslandsabenteuer". Was für viele ein Traum ist, geht für den 32-jährigen in Erfüllung: drei Jahre für ein international erfolgreiches Unternehmen ins Ausland. Das Ziel lautet Singapur, eine aufregende Weltmetropole mit dem passenden Motto "Passion Made Possible".

Christian, am Ostermontag geht dein Flieger in Richtung Asien. Die Hennecke GmbH mit ihrem Standort in Sankt Augustin liegt idyllisch zwischen Pferdeweiden und Einfamilienhäusern. Wie abstrakt ist die Vorstellung, bald in einer der größten Metropolen weltweit zu leben?

 
„Erst mal sehr aufregend und spannend. Ich lebe in Köln, das war für mich schon immer eine Großstadt. Im Vergleich zu Singapur scheint Köln jedoch ein Dorf zu sein (Christian lacht).

Für mich wird es vor allem auch eine kulturelle Umstellung sein. Von den sehr ausgeprägten rheinischen Gebräuchen, hin zu einem Schmelztiegel, der von den unterschiedlichsten Menschen und Kulturen geprägt wird.“

Vertriebsmitarbeiter sind es gewohnt zu verreisen. Bist du damals schon mit dem Gedanken in den Beruf gestartet, einmal für eine längere Zeit im Ausland arbeiten zu wollen? Und fällt es dir leicht, deine gewohnte Umgebung zu verlassen und so weit weg von Familie und Freunden zu sein?

 
„Ich wollte schon immer mal ins Ausland gehen und verreise privat sehr viel und gerne. Ein „Work and Travel“ nach der Schule oder ein Auslandssemester im Rahmen meines Studiums gab es für mich nicht. Ich habe nach der Schule meine Ausbildung gemacht, danach weiter berufsbegleitend studiert und bin nahtlos ins Berufsleben gestartet. Während so einer Zeit schlägt man natürlich auch seine Wurzeln. Ich habe nun beruflich eine Chance bekommen und kann diesen kleinen Traum nun doch noch leben. Der Zeitraum ist erst einmal begrenzt, was es für meine Familie zu Hause auch leichter macht. In der heutigen Zeit hat man sich ja zudem auch schnell in den Flieger gesetzt, wenn einen mal das Heimweh packt.“ (Christian grinst)

28 °C als Durchschnittstemperatur und 63 vorgelagerte Inseln, klingt das für dich nicht eher nach einem Urlaubsparadies?

 
„Viele attraktive Reiseziele liegen in der direkten Umgebung und ich versuche natürlich von der Reise auch persönlich viel mitzunehmen. Im Vordergrund steht aber erst mal die Arbeit mit all ihren neuen Herausforderungen.“

Was glaubst du, welche beruflichen und privaten Herausforderungen dir bevorstehen?

 
„Also ich denke, die privaten Herausforderungen sind hier größer. Die Balance zwischen Beruf und Privatleben zu halten, stelle ich mir vor Ort schwieriger vor. Vor allem auch die Anforderungen, die meine Partnerin an mich stellt, da wir ja hauptsächlich wegen meinem Beruf für drei Jahre gemeinsam das Land verlassen. Dann noch die Frage, ob wir es dort überhaupt schaffen ein Leben zu leben, das unseren Vorstellungen entspricht.

Beruflich ist es so, dass Hennecke in die Region investiert und dort auch wachsen möchte. Diese Erwartungshaltung ist natürlich keine Überraschung und für mich gilt es die bestmöglich zu erfüllen.“