HP-RTM-Technologie nach Hennecke-Art: kürzere Aushärtezeiten bei der Produktion von Leichtbauteilen dank VARIOCAST

Die Nachfrage zum Thema High-Pressure-RTM (HP-RTM) im Bereich des automobilen Leichtbaus steigt stetig an. Obwohl die Hennecke GmbH mit dem STREAMLINE-Hochdruck- Dosierssystem für HP-RTM-Applikationen technologisch bereits bestens aufgestellt ist, verschieben die Hennecke- Verfahrensexperten die Grenzen des Machbaren Stück für Stück. Die Verkürzung der spezifischen Zykluszeit ist dabei ein entscheidender Faktor, der bereits bei der verfahrenstechnischen Kombination von Hochdrucktechnik und klassischem RTM-Prozess im Fokus stand. Mit der VARIOCAST-Technologie schaffen es die Leichtbauspezialisten der Hennecke GmbH nun, die Formstandszeiten für HP-RTMBauteile weiter zu verkürzen. Dies kommt Anwendern insbesondere innerhalb der Serienproduktion entgegen.

Maschinensysteme der Baureihe STREAMLINE sind im Markt für Leichtbauanwendungen auf Basis von faserverstärkten Strukturbauteilen längst eine feste Größe. Ein Grund hierfür sind hochwertige Komponenten und Austattungs-Features, die bei den hochmodernen Verarbeitungssystemen bereits in der Grundausstattung enthalten sind. So ist beispielsweise die Durchflussmessung dichteunabhängig ausgelegt und ermöglicht dadurch einen exakten Dosiervorgang. Hinzu kommt ein effizient gestaltetes Heizkonzept mit einer Komponenten-Temperierung von bis zu 130°C und die effektive Evakuierung der Rohstoffe in den Arbeitsbehältern.

Nicht umsonst zeichnet sich Hennecke als sehr erfahrener Partner aus, wenn es um die Rohstoffverarbeitung geht. Wo „klassische“ Polyurethan- Dosiermaschinen nur wenige, fertig formulierte Komponenten verarbeiten, dosieren insbesondere Hennecke-Großanlagen, beispielsweise bei der Produktion von Schaumwaren oder Sandwichpanels nicht selten über 50 Einzelkomponenten mit extremen Mischungsverhältnissen und integralen Rezepturen. Genau dieses Know-how bildet nun die Grundlage für eine sinnvolle Zusatzfunktion bei Dosiermaschinen der Baureihe STREAMLINE: die Separierung der Aktivatorkomponente in Form eines Einzeladditivstrangs (VARIOCAST-Technologie).

Hierbei dosiert die STREAMLINE nicht etwa nach einer definierten Austragsleistung, sondern nach einer Funktion abhängig von der Zeit. Warum aber ist diese Funktion gerade für HP-RTM-Anwendungen so interessant? Um die Aushärtezeiten und damit verbunden die Formstandszeit weiter zu verkürzen, lässt sich das injizierte Gemisch in seiner Aktivierung zeitabhängig beeinflussen. Der Vorteil ist, dass der Grundrohstoff je nach Höhe der Zusatzaktivierung eine spezifische Startzeit und damit verbunden eine individuelle Aushärtezeit erhält, welche gegenüber einer festen Aktivierung deutlich kürzer ist. Durch den Einsatz von VARIOCAST können sich Formstandszeiten bei langen Schussfolgen verringern. Dieser Umstand ist gerade bei der Großserienproduktion von Leichtbauteilen, beispielsweise innerhalb der Automotive-Branche, ein unverzichtbarer Vorteil.

Hennecke-Kunden können das Ausstattungsmerkmal VARIOCAST ab sofort als Option beim Kauf einer STREAMLINE-Dosiermaschine berücksichtigen oder in bestehende STREAMLINE-Maschinen als Retrofit nachrüsten.

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